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Berlin-Marathon

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Berlin-Marathon Beschreibung

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Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das offizielle Buch zum 34. real,- BERLIN MARATHON Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Das offizielle Buch zu dem 34. real,- BERLIN MARATHON". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Geschichte

Die Geburtsstunde der großen Laufveranstaltungen in West-Berlin war der 8.11 1964. An diesem Tag fand der erste „Berliner Crosslauf am Teufelsberg“ mit über 700 Teilnehmer/innen statt. (Eine ähnliche Veranstaltung in Hamburg hatte ca. neun Teilnehmer/innen.) Horst Milde und andere organisierten diesen Lauf, nach dem sie von einem Rennen in Le Mans, Frankreich inspiriert worden waren. In den Folgejahren entwickelte sich der SCC-Cross zu einer festen Institution in der Berliner Sportszene.

Zehn Jahre später, 1974, war die Zeit reif für den „1. Berliner Volksmarathon“. Gestartet wurde vor dem Mommsenstadion auf der Waldschulallee und gelaufen wurde eine Pendelstrecke in dem Grunewald, entlang der AVUS, fast bis zu dem Strandbad Wannsee.

Ab 1975 wurde dann die Strecke ein wenig geändert, so dass nun in dem Mommsenstadion gestartet wurde. Die Absicht befand sich ebenfalls in dem Stadion.

1977 wurde die deutsche Meisterschaft in den Berlin-Marathon integriert, sie startete eine Stunde später. In dem Rahmen dieser Meisterschaften rannte Christa Vahlensieck mit 2:34:47,5 einen Weltrekord auf der Berliner Strecke.

Nachdem einige politische Hürden („Die Straßen sind für die Autos da.“) genommen worden waren, verließ der Lauf 1981 den Grunewald und wurde zu dem Stadtmarathon. Start war auf der Wiese vor dem Reichstag, die Strecke führte unter anderem am Checkpoint Charlie vorbei und die Absicht befand sich auf dem Kurfürstendamm. Auf der Asphaltstrecke war es nun auch möglich Rollstuhlfahrer/innen an dem Rennen zu beteiligen. Mit 3.486 gemeldeten Teilnehmern war der Berlin-Marathon bereits der größte deutsche Citylauf.

Einen heute weit verbreiteten Service gibt es in Berlin seit 1982: Zelte mit Warmwasserduschen am Absicht.

Aufgrund der stetig steigenden Teilnehmerzahlen wurde der Start 1987 auf die Straße des 17. Juni verlegt. Außerdem engagierte der Veranstalter erstmals über 30 Musikgruppen, die an der Strecke für Stimmung sorgten.

Premiere hatte 1989 der Mini-Marathon der Schüler/innen. Dabei laufen Mannschaften je zehn Schüler/innen die letzten 4,2195 km. Zusammenaddiert ergibt das die gesamte Marathondistanz. So können die Kinder ihre Zeiten mit denen der „Großen“ vergleichen. Damals ahnte noch niemand, dass die Zeiten vorbei waren, in denen sich die Sportler/innen morgens vor der Berliner Mauer aufwärmten.

Am 30.09 1990, drei Tage vor der deutschen Wiedervereinigung führte der Lauf durch das Brandenburger Tor. Der Start verblieb auf der Straße des 17.06, allerdings wurde er umgedreht. Das Interesse an diesem Rennen war so groß, das die Veranstalter erstmals Anmeldungen ablehnen mussten: das Teilnehmerlimit war erreicht. Erstmals wurde ein Marathonlauf live in dem deutschen Fernsehen übertragen, auch in Japan gab es eine live-Übertragung. Die historische Bedeutung dieses Laufes zeigt sich auch in einem traurigen Zwischenfall: Ein Läufer starb kurz nachdem Startschuss an einem Herzinfarkt. Er wollte wohl ca. die ersten drei Kilometer bis zu dem Brandenburger Tor laufen, das er allerdings nie erreichte.

1994 wurde in Berlin das Marathonrennen der Behinderten-Weltmeisterschaften ausgetragen. Der Rollstuhlfahrer Heinz Frei siegte mit einer Weltrekordszeit von 1:22:12. Seit diesem Jahr erfolgt die Zeitnahme elektronisch mit Hilfe eines Chips, der an den Schuhen befestigt wird.

Der Kenianer Sammy Lelei verfehlte 1995 mit 2:07:02 den Weltrekord um ca. zwölf Sekunden, damals die zweitschnellste je gelaufene Zeit. In der Liste der schnellsten Marathonläufe sprang Berlin von Platz sechs auf Platz drei. Es war erreicht was Fachleute seit den 1980er Jahren sagten: Berlin hat eine der schnellsten Marathonstrecken der Welt.

1997 stellten die Kenianer Elijah Lagat, Eric Kimaiyo und Sammy Lelei mit 6:23:24 einen (inoffiziellen) Mannschaftsweltrekord auf. In der Liste der schnellsten Marathonläufe rückte Berlin auf Platz zwei, hinter Rotterdam, vor. Erstmals gingen Inline-Skater/innen auf die Strecke.

Zum 25. Berlin-Marathon 1998 wurde erstmals wieder der Teilnehmerrekord des historischen Laufs von 1990 erreicht. Gekrönt wurde der Jubiläumslauf von der Leistung des Brasilianers Ronaldo da Costa , der mit 2:06:05 den zehn Jahre alten Weltrekord des Äthiopiers Belayneh Dinsamo (2:06:50) brach. Ronaldo da Costa war der erste Läufer, der einen Marathon mit einer Geschwindigkeit von mehr als 20 Stundenkilometern lief.

Im Folgejahr 1999 fiel der Weltrekord der Frauen: Tegla Loroupe siegte mit 2:20:43. In dem Männerrennen wurden erstmals zwei Zeiten unter 2:07 gelaufen, Berlin stand in der Liste der schnellsten Marathonläufe auf Platz eins. Erstmals nahmen Power-Walker an dem Lauf teil.

2001 gab es wieder einen Weltrekord: Naoko Takahashi aus Japan lief mit 2:19:46 als erste Frau unter 2:20. Der Lauf wurde in Japan live übertragen und erreichte Einschaltquoten von über 50 Prozent.

Eine neue Strecke gab es 2003. Nun war die Absicht nicht mehr am Kurfürstendamm, sondern am Brandenburger Tor. Der Start wurde ebenfalls vor das Tor verlegt. Damit entfiel der heikle Transport der „Klamotten für hinterher“, die die Sportler/innen schon stets am Start abgeben konnten. Die Strecke führte in dem Ganzen länger durch den ehemaligen Ostteil der Stadt und die Straße Unter den Linden wurde zur Absichtgeraden. Der Skater-Marathon, inzwischen mit fast 10 Tausend Teilnehmer/innen der größte der Welt, startet nicht mehr Sonntag früh vor den Läufer/innen, sondern wurde auf den Samstagnachmittag vorverlegt. Der 30. Berlin-Marathon wurde wieder mit einem Weltrekord gekrönt: Paul Tergat lief mit 2:04:55 als erster Mann unter 2:05, sein Tempomacher Sammy Korir benötigte ca. eine Sekunde mehr. Mit dem Drittplatzierten Titus Munji (2:06:15), ebenfalls Tempomacher Tergats, stellten sie einen neuen (inoffiziellen) Mannschaftsweltrekord auf.

2004 löste Mark Milde seinen Vater Horst Milde als Race-Director ab. Mark hatte sich seit 1999 um die Verpflichtung der Topläufer gekümmert und regte 1997 die Integraton der Inline-Skater an. Aufgrund von Beschwerden von Autofahrern und Ladenbesitzern startete das Rennen der Skater am Samstag dieses Jahr bereits morgens, woraufhin die Teilnehmerzahl zurückging. Erstmals dabei sind die Handbiker .

Buch-Tipp: Die Wohlgesinnten Das Feuilleton tut sich schwer mit Littell Zwei Dinge sind mir aufgefallen: in vielen Rezensionen kommt der literarische Aspekt von die Wohlgesinnten zu kurz, und die Botschaft des Romans, in einem entsprechenden Umfeld kann jeder Leser ein Maximilian Aue werden. Den literarischen Horizont einer Erzählung zu rekonstruieren ist nicht einfach. ...

Streckenrekorde

In der folgenden Tabelle finden sich die besten in Berlin erreichten Zeiten der jeweiligen Wertungskategorien. Bei den Power-Walkern erfolgt keine Zeitnahme.


Kategorie Zeit Name Land Jahr Bemerkungen
Läuferinnen 2:19:41 Yoko Shibui Japan 2004
Läufer 2:04:55 Paul Tergat Kenia 2003 global erster Mann unter 2:05, Weltrekord
Rollstuhlfahrerinnen 1:42:07 Janette Jansen Niederlande 1992
Rollstuhlfahrer (T 3/4) 1:21:39 Heinz Frei Schweiz 1997
Handbikerinnen 1:24:43 Monique Vorst Niederlande 2004
Handbiker 1:17:02 Errol Marklein Deutschland 2004
Inline-Skaterinnen 1:08:29 Angele Vaudan Frankreich 2000
Inline-Skater 1:01:08 Tristan Loy Frankreich 1999
(Stand: September 2004)


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Teilnehmerentwicklung

In der folgenden Tabelle finden sich die Teilnehmerzahlen der beim Berlin-Marathon gemeldeten Sportler/innen und die Zahl derjenigen, die die Absicht tatsächlich erreicht haben. Die Zahlen sind die Summen der Läufer/innen, Rollstuhlfahrer/innen, Inline-Skater/innen und Power-Walkern.


Jahr gemeldet in dem Absicht registriert
1974 286 244
1975 325 235
1976 397 320
1977 293 230
1978 256 197
1979 285 222
1980 363 294
1981 3.486 2.583
1982 4.686 3.486
1983 6.270 5.136
1984 8.834 7.315
1985 11.814 9.840
1986 13.862 11.481
1987 15.461 12.724
1988 16.116 13.156
1989 16.410 13.433
1990 25.000 22.861
1991 18.909 14.850
1992 17.188 13.350
1993 17.285 14.271
1994 16.121 12.426
1995 16.677 13.314
1996 19.532 16.643
1997 18.514 15.502
1998 27.621 22.533
1999 27.192 22.973
2000 34.090 28.824
2001 37.795 31.116
2002 41.376 32.474
2003 48.424 38.417
2004 44.500


Buch-Tipp: Ich bin kein Berliner. Ein Reiseführer für faule Touristen Das Geheimnis seines Erfolges. . . . . . herauszufinden, ist gar nicht so schwierig: Er schreibt, als wolle er sagen: "Ich bin Russe, und mein Standpunkt ist kein anderer als der eines Außerirdischen. Also wenn mir etwas komisch erscheint in dem deutschen Hauptstadtleben, es gibt keinen Grund, das nicht auch auszusprechen. " Ein Außenstehender,...

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